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Hoi An bei Tag

Noch ein paar bunte Laternen

Sämtliche Rikschafahrer in der Stadt haben keine Klingeln, sondern sprechen fortlaufend ein individuelles “bip bip bip” wenn sie sich den Weg durch Menschenmengen bahnen

Die touristen wollen auch unterhalten werden. Vielleicht gehört dieser Umzug aber auch noch zum Laternenfest. Man sieht die Vietnamesen jedenfalls an diesem Wochenende auffallend oft mit Räucherstäbchen und bei Familienfeiern.

“japanischen Brücke” mit Müllsammelboot

Laternenfest in Hoi An

Die Altstadt ist durch ziemlich viele Laternen beleuchtet, oft bunt, teilweise einfarbig wie hier

Die Leute – vornehmlich Touristen – zünden diese kleinen Schiffchten mit Kerzen an

und lassen sie auf dem Fluss schwimmen

die Reste – zumindest solche die sich am Ufer verfangen – werden dankenswerter Weise zur Entsorgung eingesammelt

In Vietnam…

sind Roller und Mopeds ein ziemlich wichtiges Transportmittel

wird im Gegensatz zu China fast ausnahmslos Helm getragen

dient das Zweirad oft als Sitzgelegenheit

tragen Frauen gerne Oberteile und Hosen mit dem gleichen Muster

werden die Müllbeutel einzeln an den Straßenrand gelegt

und dann mit solchen Wägelchen abgeholt

sieht man regelmäßig Ratten

wird Fleisch mit der Schere geschnitten

 

Ein paar Gesichter

Noch in Beijing: Aufseher am Busbahnhof

Die zu zehntausenden ausgegebenen Mietfahrräder werden auch tatsächlich verwendet.

Die maximale Ausbaustufe der Kälteschutzvorrichtungen an Rollern

Es wird noch überall geraucht.

man beachte die linke Hand

Jacke mit gelben Streifen = Lieferant vom Känguruh Express

Zufälliger Straßenüberquerer

Zufällige Kinder

Zufälliger Zuckerrohrtransporteur

Am Neujahrestag ist es Brauch, neu gekaufte Kleider anzuziehen. Bei Kindern habe ich öfter beobachtet, dass sie noch besonders herausgeputzt werden.

Sobald das Wetter es zulässt findet das Leben auf der Straße statt.

Typische Verhaltensweisen in China: Dieser zufällige Verkehrsteilnehmer gibt Auskunft über die Anfahrt zum Kohlebergwerk (welches in einem vergangenen Beitrag bereits behandelt wurde)

Ankunft in Xi’an

Aufseher: “Runter von der gelben Linie, aber sofort!” Passagier: “Mann, lass doch den Ausländer die chinesische Hochgeschwindigkeit fotographieren.”

Beibei lässt sich erklären wie man bei “Don’t starve together” 500 Tage überlebt

Zahnarzpraxis mit Behandlung im Schaufenster.

Stadtmauer. 12m hoch, 12m breit und 12km lang.

Äh ja…

Und ab ins muslimische Viertel. Ich habe es leider im Folgenden nicht geschafft die Atmosphäre auch nur annähernd einzufangen.

Tanzender Fleischspießverkäufer.

Straßenreinigungsteam: 1. Trillerpfeifenmann räumt eine Gasse, 2 und 3 kehren den gröbsten Müll vor sich her. 4. Sammelt eventuell Übersehene Reste. Das Ganze im 10 Minuten Takt.

Nachschub für die Gutter-Oil-Hersteller

Zeit weiter zu ziehen

Die Verwandten sind schon lange besucht und beschenkt. Alle Angelegenheiten sind erledigt. Es ist Zeit die Reise fortzusetzen.

Kurz noch Passfoto machen fürs Vietnamvisum. Diverse Formulare ausfüllen und Züge, Flüge und Unterkünfte buchen.

Das Frühlingsfest macht alles schwierig und teuer. Daher leichte Planänderung. Unser nächstes Ziel ist Xi’an. Von dort geht es dann weiter in den Süden von Vietnam. Die Flugroute ist eher schematisch zu verstehen. In der Realität gibt es einen Zwischenstop in Peking.

Ming Palast Luoyang

Kürzlich wollten wir diesen Ming Palast besichtigtigen. (Foto aus dem Netz)

Bei näherer Betrachtung stellte sich leider heraus, dass es sich um eine eher lieblose Interpretation des historischen Gebäudes handelt.

Schweißnähte statt Holzverbindungen.

Komische Kunststoffbretter halten sicher Millionen Besucher aus.

Ornamente aufgeklebt. Eintrittspreis für innenmehr als doppelt so teuer wie die Verbotene Stadt. Da verzichte ich doch spontan.

Das Fahradlabyrinth nebenan ist da amüsanter

Danach gehts zum alten Stadttor. Sicher auch nicht orginal.

Aber deutlich überzeugender.

Zum Abschluss noch ein paar gegrillte Fleischspieße beim Uiguren holen.

Und nicht vergessen die Holzstäbchen ordnungsgemäß zu entsorgen.

Staub

Das Wetter ist seit geraumer Zeit wieder sehr grau und die Sicht ist eingerschränkt.

Das liegt auch daran, dass es allgemein sehr viel Staub gibt.

Eine auffällige Gegenmaßnahme sind Fahrzeuge um die Straße zu bewässern.

Einige davon haben noch diesen Zerstäuber hinten drauf. Kommt aber wohl eher im Sommer zum Einsatz.

Dieser Wagen hingegen bringt heißes Wasser zum Duschen in ein Hotel. Auch irgendwie um lokale Emissionen zu verhindern. Weil solche Heizungen und größeren Boiler in China normalerweise direkt mit Kohle befeuert werden.

Raus aus der Stadt

Der Spaziergang führt über den Autobahnzubringer aus der Stadt heraus.

Dort steht auch eine mobile Polizeistation, die man hier ab und an zu sehen bekommt.

Dann geht es eine Weile durch eine Art Park

Wo ein Rastplatz am Hang ist…

… kann der Müll nicht weit sein.

Jemand hat sich Mühe mit der Mauerkrone gegeben.

Wieder auf der Straße. Punkt 1 gehört zu meinen Lieblingsthemen also nichts wie hin.

Die Maschinen sind echt.

Der Tunnel an sich ist aber Fake, und nicht mal richtig unter der Erde. Eher enttäuschend. Ich rate von einem Besuch ab!

Vor der Rückfahrt noch Essen am Imbiss probieren

Auch hier ist mobiles bezahlen möglich, so wie auch in Tempeln und bei Bettlern.

Genauseo sind Überwachungskameras allgegenwärtig.

Obwohl wir hier schon fast auf dem Land sind. Gut möglich dass auf dieser Fläche vor mir noch nie ein Ausländer gesehen wurde.

Müllhaus. So ähnlich wie eine Mülltonne. Nur eben ein Haus.

Rückfahrt: Nach etwa 30 Minuten schnallt der Fahrer sich plötzlich an. Ich frage mich kurz ob ein gefährlicher Streckenabschnitt bevorsteht. Aber nein, wir nähern uns der Stadt und Kontrollen werden wahrscheinlicher. Die sechs Mitfahrer sind davon offensichtlich nicht betroffen.

 

Die chinesische Post…

…versetzt mich immer wieder in Erstaunen.

Postfiliale in Beijing:
Beibei: Ich hätte gerne 18 Briefmarken
Postfrau: Müssen es wirklich soviele sein? Reichen nicht 12? Wenn ich dir 18 verkaufe, dann habe ich bald keine mehr.
Beibei: Schau, ich habe hier im Laden 24 Postkarten gekauft, sei froh dass ich nur 18 Briefmarken will und nicht 24.
Postfrau: Ok, überzeugt.

Postfiliale in Luoyang:
Beibei: Kann ich diese Postkarten hier in der Filiale abgeben?
Postfrau: Ne, damit kann ich nichts anfangen, die musst du vielleicht in einen Postkasten werfen.
Beibei: Wo ist denn der nächste Postkasten?
Postfrau: Eh… keine Ahnung.

Diesen Postkasten fanden wir dann kurz nach dem zweiten Gespräch, etwa 20 Schritte von der Postfiliale entfernt.

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