Februar 2018 archive

Hua Shan

Kleiner Nachtrag: Nochmal ein Post zu China, auch wenn wir schon in Vietnam sind: Während unseres Aufenthaltes in Xian haben wir einen Ausflug zur Terracotta Armee und zum Hua Shan unternommen. Hier ein paar Fotos von letzterem:

Nach längerer Anreise mit dem Bus, haben wir die Seilbahn verwendet um bis auf 1600m hochzufahren. Am Schluss gings dann von 2000m mit einer anderen Bahn wieder runter.

Es gibt mehrere Gipfel, und es dauert so oder so einige Stunden bis man überall war.

Alles ist komplett mit Treppen ausgebaut. Insgesamt steigt man sicher einige tausend Stufen.

Nicht immer total komfortabel, aber im Prinzip ist alles trotzdem ein Spaziergang.

Das zeigt sich auch an den unglaublichen Menschenmassen die sich überall am Berg bewegen.

Bei der Gestaltung der Treppen und Wege wurde durchaus auf Details geachtet. Das Geländer hier ist übrigens aus Beton.

Es gibt auch überall kleine Häuser auf dem Berg mit Läden und teilweise (teuren) Übernachtungsmüglichkeiten

Fotograf ohne Höhenangst

Besucher mit Höhenangst. Oder den Leuten war einfach die Wartezeit zu lange um über den schmalen Holzsteg am Abgrund betreten zu können – so wie uns auch.

Dollar wechseln in China

Vor etwa drei Stunden sind wir in Ho Chi Minh angekommen.

Da Beibei’s Visum in Dollar zu bezahlen war, mussten wir diese gestern noch in Xian organisieren.

Erkenntnis 1: Ohne Personalausweis bekommen Chinesen von der Bank keine Dollar. Reisepass ist in diesem Fall nutzlos.

Erkenntnis 2: Bei Ausländern wird auf Basis vom Reisepass versucht das Geld zu tauschen. Letztendlich erlaubt es das System aber auch nicht.

Dritte Möglichkeit wäre theoretisch die “gelbe Kuh”. Eine Person, die sich in der Nähe der Bank herumtreibt und das Ganze unter der Hand abwickelt. In unserem Fall war derjenige allerdings nicht zu sehen. Vermutlich in der Mittagspause wie uns der hilfsbereite Bankmitarbeiter sagte.

Das Geld bekommen haben wir im Endeffekt durch Zufall, weil gerade als wir die Bank verlassen wollte eine Kundin aufgetaucht ist, die Dollar dabei hatte und in Yuan wechseln wollte.

 

Ein paar Gesichter

Noch in Beijing: Aufseher am Busbahnhof

Die zu zehntausenden ausgegebenen Mietfahrräder werden auch tatsächlich verwendet.

Die maximale Ausbaustufe der Kälteschutzvorrichtungen an Rollern

Es wird noch überall geraucht.

man beachte die linke Hand

Jacke mit gelben Streifen = Lieferant vom Känguruh Express

Zufälliger Straßenüberquerer

Zufällige Kinder

Zufälliger Zuckerrohrtransporteur

Am Neujahrestag ist es Brauch, neu gekaufte Kleider anzuziehen. Bei Kindern habe ich öfter beobachtet, dass sie noch besonders herausgeputzt werden.

Sobald das Wetter es zulässt findet das Leben auf der Straße statt.

Typische Verhaltensweisen in China: Dieser zufällige Verkehrsteilnehmer gibt Auskunft über die Anfahrt zum Kohlebergwerk (welches in einem vergangenen Beitrag bereits behandelt wurde)

Ankunft in Xi’an

Aufseher: “Runter von der gelben Linie, aber sofort!” Passagier: “Mann, lass doch den Ausländer die chinesische Hochgeschwindigkeit fotographieren.”

Beibei lässt sich erklären wie man bei “Don’t starve together” 500 Tage überlebt

Zahnarzpraxis mit Behandlung im Schaufenster.

Stadtmauer. 12m hoch, 12m breit und 12km lang.

Äh ja…

Und ab ins muslimische Viertel. Ich habe es leider im Folgenden nicht geschafft die Atmosphäre auch nur annähernd einzufangen.

Tanzender Fleischspießverkäufer.

Straßenreinigungsteam: 1. Trillerpfeifenmann räumt eine Gasse, 2 und 3 kehren den gröbsten Müll vor sich her. 4. Sammelt eventuell Übersehene Reste. Das Ganze im 10 Minuten Takt.

Nachschub für die Gutter-Oil-Hersteller

Zeit weiter zu ziehen

Die Verwandten sind schon lange besucht und beschenkt. Alle Angelegenheiten sind erledigt. Es ist Zeit die Reise fortzusetzen.

Kurz noch Passfoto machen fürs Vietnamvisum. Diverse Formulare ausfüllen und Züge, Flüge und Unterkünfte buchen.

Das Frühlingsfest macht alles schwierig und teuer. Daher leichte Planänderung. Unser nächstes Ziel ist Xi’an. Von dort geht es dann weiter in den Süden von Vietnam. Die Flugroute ist eher schematisch zu verstehen. In der Realität gibt es einen Zwischenstop in Peking.

Ming Palast Luoyang

Kürzlich wollten wir diesen Ming Palast besichtigtigen. (Foto aus dem Netz)

Bei näherer Betrachtung stellte sich leider heraus, dass es sich um eine eher lieblose Interpretation des historischen Gebäudes handelt.

Schweißnähte statt Holzverbindungen.

Komische Kunststoffbretter halten sicher Millionen Besucher aus.

Ornamente aufgeklebt. Eintrittspreis für innenmehr als doppelt so teuer wie die Verbotene Stadt. Da verzichte ich doch spontan.

Das Fahradlabyrinth nebenan ist da amüsanter

Danach gehts zum alten Stadttor. Sicher auch nicht orginal.

Aber deutlich überzeugender.

Zum Abschluss noch ein paar gegrillte Fleischspieße beim Uiguren holen.

Und nicht vergessen die Holzstäbchen ordnungsgemäß zu entsorgen.

Luoyang am Abend

100 Meter Essensstände, wo auch wir zugreifen.

Und überall ein dichtes Gedränge.

Dieser Spruch trifft die gefühlte Stimmung im Land gar nicht so schlecht

Irgendwann werden die Stände weniger und die verbleigenden Läden schließen.

Noch ein kleiner Spaziergang.

und ein Blick auf die neu aufgebaute historische Altstadt…die man um diese Uhrzeit jedoch nicht mehr betreten kann.

Staub

Das Wetter ist seit geraumer Zeit wieder sehr grau und die Sicht ist eingerschränkt.

Das liegt auch daran, dass es allgemein sehr viel Staub gibt.

Eine auffällige Gegenmaßnahme sind Fahrzeuge um die Straße zu bewässern.

Einige davon haben noch diesen Zerstäuber hinten drauf. Kommt aber wohl eher im Sommer zum Einsatz.

Dieser Wagen hingegen bringt heißes Wasser zum Duschen in ein Hotel. Auch irgendwie um lokale Emissionen zu verhindern. Weil solche Heizungen und größeren Boiler in China normalerweise direkt mit Kohle befeuert werden.

Raus aus der Stadt

Der Spaziergang führt über den Autobahnzubringer aus der Stadt heraus.

Dort steht auch eine mobile Polizeistation, die man hier ab und an zu sehen bekommt.

Dann geht es eine Weile durch eine Art Park

Wo ein Rastplatz am Hang ist…

… kann der Müll nicht weit sein.

Jemand hat sich Mühe mit der Mauerkrone gegeben.

Wieder auf der Straße. Punkt 1 gehört zu meinen Lieblingsthemen also nichts wie hin.

Die Maschinen sind echt.

Der Tunnel an sich ist aber Fake, und nicht mal richtig unter der Erde. Eher enttäuschend. Ich rate von einem Besuch ab!

Vor der Rückfahrt noch Essen am Imbiss probieren

Auch hier ist mobiles bezahlen möglich, so wie auch in Tempeln und bei Bettlern.

Genauseo sind Überwachungskameras allgegenwärtig.

Obwohl wir hier schon fast auf dem Land sind. Gut möglich dass auf dieser Fläche vor mir noch nie ein Ausländer gesehen wurde.

Müllhaus. So ähnlich wie eine Mülltonne. Nur eben ein Haus.

Rückfahrt: Nach etwa 30 Minuten schnallt der Fahrer sich plötzlich an. Ich frage mich kurz ob ein gefährlicher Streckenabschnitt bevorsteht. Aber nein, wir nähern uns der Stadt und Kontrollen werden wahrscheinlicher. Die sechs Mitfahrer sind davon offensichtlich nicht betroffen.

 

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