Oktober 2023 archive

Noch bisschen was aus Gyeongju

Kein Post aus dieser Gegend ohne Hügelgrab
Typisch zumindest für Parks in Korea sind solche lichten Kiefernwälder
Ebenfalls recht häufig, gibt es diesen grob gewebten Teppichboden als Untergrund zum Laufen. Weich und griffig.
Bis jetzt eher einzigartig: Gurken und Kürbistunnel
Wir machen ja, soweit möglich, alles zu Fuß. Normalerweise laufen wir so 15 bis 20 km am Tag.
Da kann schonmal Müdigkeit aufkommen, so dass ein Getränk oder Snack fällig wird.
Es wurde mir nahegelegt, dass die Leser an dieser Stelle die Snacks auch sehen möchten.
Morgen gehts wieder nach zurück nach Seoul. Die Berge hier im Hintergrund sind übrigens auch typisch. Auf unseren Zugfahrten haben zumindest viele Tunnel aber kein Flachland gesehen.

Wieder draussen auf dem Land

Wir sind weitergereist, zu einem Ort der zu nicht unwesentlichen Teilen aus Hügelgräbern besteht
Unbefugtes betreten der Dinger ist nicht ganz billig. 1 Euro sind übrigens ca 1400 Won
Selfie-time
An diesem Ort treffen wir übrigens das erste mal auf größere Zusammenballungen von Touristen. Die meisten Koreaner. Auf was die hier wohl warten?
Warten bis es dunkel ist, um ein Foto dieser Art zu machen.
Die Kleinbildkamera wird gar nicht so selten gefordert wie ich anfangs dachte
CU

Nicht direkt krank, aber auch nicht gesund

Heute war ich gesundheitlich angeschlagen und zu nicht viel zu gebrauchen. Grund unklar.
Beibei war fit, aber für mich war nicht viel mehr drin, als mich unweit des Hotels diese Treppe hochzuschleppen
Auf dem Weg noch über ein paar nette Bildchen zu stolpern
und dann den restlichen Tag lesenderweise in einem Cafe zu verbringen
Mit Aussicht auf die Stadt und den Hafen mit seinen ablegenden Containerschiffen
Am Abend waren wir in einem tatsächlich sehr beliebten Restaurant für Ginseng-Hühnchensuppe. Seltsamerweise waren wir an diesem Abend die einzigen Gäste. Deswegen entwickelte sich bevor wir gingen noch eine Unterhaltung zwischen Beibei und der Besitzerin. So gut es eben mit der Übersetzungsapp funktioniert 🙂

Busan

Wir sind inzwischen in Busan angekommen
zweitgrößte Stadt hier im Land nach Seoul
Heute waren wir etwas Wandern am Meer.
So ein Küstenweg mit ingesamt sicher ein paar hundert Höhenmetern schreckt die Koreaner nicht wie es aussieht.
Am Ende dann mit Druckluft den Staub von den Schuhen pusten
und zurück in die Innenstadt, nach einer Gelegenheit zum Essen schauen

Die koreanische Schrift

Am Anfang macht man sich ja keine Gedanken, und das sind einfach irgendwelche unverständlichen Schriftzeichen, aber bei genauerer Betrachtung ist das eigentlich eine ziemlich nette Sache.

Im Folgenden mal ein ganz grober Überblick, der eventuell Ungenauigkeiten enthält:

Und zwar sind die Zeichen aus Buchstaben zusammengesetzt, die pro Silbe zu einem ungefähr quadratischen Block zusammengesetzt werden.

Mal ein Beispiel:

Ein recht beliebter koreanischer König hat sich diese Schrift vor ca 500 Jahren ausgedacht. Lange Zeit hat das dann parallel zu den traditionell verwendeten chinesischen Schriftzeichen existiert, und erst in den letzten hundert Jahren wurde diese koreanische Schrift dann nach mehreren Anläufen quasi offiziell.

Damit hat Korea heutzutage verglichen mit China und Japan heute die am einfachsten zu erlernende Schrift.

Traditionelle Inschriften an Bauwerken, historische Schriftstücke etc. sind aber in chinesischen Zeichen geschrieben, und zumindest ältere Leute haben eine Auswahl von chinesischen Zeichen in der Schule gelernt.

Die Koreaner beobachten ein bisschen begeistert, wie Beibei chinesische Zeichen pinselt.

Übersetzung und Navigation

Speisekarte nur auf koreanisch? Kein Problem. Es gibt ja moderne Übersetzungswerkzeuge.

Bei der Navigation siehts bisschen besser aus, aber nicht immer. Grundsätzlich ist es so, dass google maps aus gesetzlichen Gründen nur eingeschränkt funktioniert. Man kann sich z.B keine Routen zum Laufen anzeigen lassen und bekommt auch nichts brauchbares zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Alternativ verwende ich ja gerne eine Open street map basierte Offline Karte, die aber wiederum hier draußen auf dem Land nur die wichtigsten Autostraßen anzeigt, aber keinerlei Fußwege. Das macht so manchen Spaziergang gleich mal eine Ecke spannender. Eigentlich also ganz nett 🙂

Andong

Es gibt ja in anderen Ländern immer wieder mal nette Details zu entdecken.
Wie zum Beispiel diese Leuchtstreifen an der Fußgängerampel
Noch ein paar Eindrücke aus dem Umland

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