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Seoul II

Korea ist ja zur Abwechslung mal ein Land, in dem weder ich noch Beibei die Schriftzeichen lesen können. Dinge des täglichen Lebens sind können deswegen manchmal etwas herausfordernd sein. Manches klappt dann mit Hilfe und manches ohne. Heute waren wir spaßeshalber mal im Waschsalon, haben bei der Post mit hilfe eines äußerst geduldigen und hilfsbereiten Mitarbeiters ein Paket nach China verschickt und haben das ausgefeilte Bussystem probiert.

Anreise

Gut: Niemand hat bezweifelt, dass Beibei ohne Visum nach Korea einreisen darf.

Amüsant: Der Zollbeamte am Frankfurter Flughafen sieht keine Ähnlichkeit zwischen mir und meinem Passfoto und stellt deswegen Zusatzfragen.

Etwas nervenaufreibend: Weder in Deutschland, noch in der Mongolei war das System dazu zu bringen eine Boardkarte für Beibei für den zweiten Teil unserer Flugstrecke auszudrucken. Was zu Beginn vom Personal noch als einfache Sache abgetan wurde, spitzte sich dann etwas zu, als alle anderen Passagiere schon im Fluzeug saßen, und das System maximal dazu zu bewegen war ein komplett leeres Stück Papier auszudrucken. 15 Minuten nachdem das Flugzeug eigentlich hätte starten sollen, wurde das Dokument dann handschriftlich angefertigt.

Rückreise

In wenigen Stunden brechen wir auf. Zuerst geht es mit dem Bus von Beihai aus zum Flughafen in Nanning, dann Flug nach Bayun (AF7816), von dort nach Paris (AF7761), und am Samstag morgen um 10:30 kommen sollten wir dann in Stuttgart ankommen (AF1408).

Und damit dieser Beitrag nicht ganz ohne Bild bleibt:

normale Polizisten tragen in China keine Feuerwaffen. Dafür ab und an lange Stangen, Schilde und seit kurzem die interessanten Gabeln

kleiner Rundgang über den Parkplatz

Im Vergleich zu den letzten Reisen von 2014 oder 2009, habe ich den Eindruck dass der Anteil der chinesischen Autos stark zugenommen hat. Deswegen habe ich beim Gang über den Parkplatz mal die Kamera gezückt, und die gängigsten Marken fotographiert. Ist natürlich nicht vollständig. Vielleicht hat ja jemand Spass daran:

Rückblick Hanoi

Die “Oldtown” von Hanoi ist eine organisch Gewachsene Akkumulation von Gebäuden

Auch wenn die Straßen eng sind, gibt es trotzdem sehr viele Bäume

Auf den Dächern fallen insbesondere die Wasserbehälter auf

So gut wie jede Straße hat ihre eigene Spezialisierung was die Geschäfte und verkauften Waren angeht. Hier z.B die Ecke für Produkte aus Bambusstangen

Hier ein Auszug aus dem Angebot an Stahlprofilen

und hier Küchenutensilien

Es nicht nur verkauft sondern auch gewerkelt

Es gibt weniges was nicht auf dem Roller transportiert wird

Eine Bahnstrecke gibt es auch. Dabei is auch zu bedenken, dass so ein Zug in Vietnam in mehr oder weniger ständig am Hupen ist.

Was sonst noch so aufgefallen ist…

Hunde laufen in großer Zahl frei herum

Sie sind sehr ruhig und freundlich und machen worauf sie gerade Lust haben

In den meisten Fällen ist dies Ausruhen oder Schlafen.

LKWs und Busse haben den Code ihres Nummernschildes nochmal mehrfach auf dem Fahrzeug angebracht

Chilli ist ein Grundnahrungsmittel

und immer kostenlos zu bekommen

Auf dem Land

Die im letzten Beitrag erwähnten Höhlen befinden sich in einer eher Ländlichen Gegend

Wesentliche Teile dieser Gegend sehen in etwas so aus

Zur Fortbewegung, haben wir diesen Scooter gemietet. No Questions were asked. Gedanken wegen Führerschein umsonst gemacht.

Neben überwucherter Wildnis kann man unterwegs auch die Berge bestaunen

und die lokale Bevölkerung auf den Feldern beobachten

Gegen Abend wird es Zeit ins Dorf zurückzukehren

Und den Tag mit Grill und Feuertopf ausklingen lassen

Unsere Unterkunft ist diesesmal etwas rustikaler, aber trotzdem sehr gemütlich

Die Zimmer sind zum Beispiel nur durch Vorhänge zu “verschließen”

Deswegen konnte sich aber auch diese Katze am zweiten Morgen spontan für eine Weile zu uns legen

Unter der Erde

Es steht eine Höhle auf dem Plan, und die wird mit dem Boot angefahren

Unterwegs sieht man immer mal wieder Leute Gras und Algen aus dem Fluss fischen

und auch das ein oder andere Gebäude springt ins Auge

Dann geht es auch schon in die Höhle

Diese hier steht fast komplett unter Wasser. Es könnte ein majestätischer Eindruck entstehen, wenn die vietnamesischen Mittouristen weniger herumschreien würden.

Eine zweite Höhle erkunden wir am nächsten Tag zu Fuß

Es gibt sowas wie einen “öffentlichen” Bereich, der mit Scheinwerfern dezent ausgeleuchtet ist

Die Höhlen erstrecken sich aber kilometerweit in den Berg

Es gibt Touren und Expeditionen mit unterschiedlichen Anforderungen

Das heben wir uns aber – auch mangels Ausrüstung – für einen eventuellen Besuch in der Zukunft auf

Photographisch sind die Höhlen für mich sehr schwer zu fassen.

Es ist oft zu dunkel

und die Staffelung der Formationen im Raum ist kaum sichtbar zu machen.

Ingesamt waren die Höhlen recht beeindruckend, und ich bin froh, dass wir diese Station eingeplant haben.

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