Unsere momentane Adresse in Beijing. Bzw. die des Nachbarhauses.
Die ersten 8 Stunden Schlaf seit Abflug am Montag sind gerade vorbei
part IV: south korea and china
Unsere momentane Adresse in Beijing. Bzw. die des Nachbarhauses.
Die ersten 8 Stunden Schlaf seit Abflug am Montag sind gerade vorbei
Am 5. Februar um 12:05 geht unser Flug.
Unsere erlebnisreiche Reise ist zu ende und vor ein paar Stunden sind wir in Stuttgart angekommen. Wir sehen uns demnächst 🙂
Beste Grüße,
Johannes und Beibei
Ich habe ja das Gefühl dass ich schon ganz schön abgestumpft bin was Unterschiede zwischen China und Deutschland angeht. Wo mir 2009 noch die Kinnlade runtergeklappt ist, verschwende ich inzwischen teilweise keinen zweiten Blick mehr.
Hier mal ein paar Dinge die mir trotzdem noch Aufgefallen sind:
Geschirr im Restaurant kommt öfter mal eingeschweisst. Das Geschirr wird zum Waschen an eine externe Firma gegeben und kommt dann so zum Restaurant zurück.
Eins der wichtigsten Verkaufsargumente für Schuhe ist die Biegsamkeit. Wird auch gerne von Verkäufern live demonstriert
was macht ein Rentner mit Steinschleuder im Park? Er schiesst die schwer erreichbaren Früchte vom Baum
Nummern können nicht oft genug die Ziffer 8 enthalten. Deswegen wurde diese Zimmernummer für die dritte Etage etwas erweitert.
Hallo zusammen,
wir sind jetzt verheiratet. Am 5. Oktober hatten wir hier in Luoyang eine Hochzeitsfeier mit Beibeis Familie und den Leuten die so dazugehören.
Die Feier ging überraschend schnell: Um 11 Uhr kommen die Leute zum Restaurant, geben ihr Geld im roten Umschlag beim Buchhalter ab. Wir als Brautpaar stoßen mit jedem Tisch einmal an. Die Leute essen und fahren danach nach Hause. Um 14 Uhr ist schon alles vorbei.
Den Papierkram beim Standesamt und eine weitere Feier gibt es dann bei Gelegenheit übrigens in Deutschland 🙂
Beste Grüße,
Beibei und Johannes
Mal als kleine Statusmeldung:
Nach einer Nacht am Flughafen in Bangkok sind wir gestern Vormittag in Hong Kong angekommen. Es gibt hier momentan anhaltende Proteste wegen der Modalitäten der Anstehenden Wahlen. Ich denke auch in den deutschen Medien wird ein wenig darüber berichtet.
Mal sehen wie es weitergeht.
In den letzten Tagen haben wir uns ja schon manchmal gefragt was jetzt eigentlich das besondere an der Regenzeit hier in Thailand ist. Das Wetter ist für deutsche Verhältnisse und zumindest meinen Geschmack hervorragend. Es ist manchmal sonnig, manchmal bewölkt, aber nie unter 30 Grad und alle 3 Tage regnet es abends mal eine Weile. Warum also genau läuft die Zeit jetzt im Moment als Nebensaison, mit wenig Touristen und niedrigeren Preisen?
Die Antwort haben wir gestern abend herausgefunden. Hier ein kleines Video von unserem Ausflug in die Stadt:
Am vierten September bin ich in Thailand angekommen, alleine. Beibei ist noch in China geblieben und kommt morgen nach. Die letzten Tage waren von fummeliger Reiseorganisation geprägt, die erstmal vier gebuchte Flüge als Ergebnis hat.
Grundproblem ist, das für uns beide immer unterschiedliche Bedingungen gelten. Ich musste bis zum 6. aus China raus, aber erst am 7. September geht aber der günstigste Flug. Beibei bekommt nur 15 Tage Visum in Thailand und ich 30 und Beibei kann auf dem Landweg von Kambodscha aus nicht mehr nach Thailand zurückreisen.
Bei der ganzen Bucherei ist mir mal wieder aufgefallen wie eigenständig das chinesische Internet ist. Gängige Kreditkarten mögen noch ausreichen um in China am Bankautomaten Geld abzuheben, aber wenn es darum geht online zu bezahlen, dann kann man nur noch sehr wenig damit anfangen.
In Bangkok selbst habe ich am ersten Tag gleichmal den dusseligen Touristen gegeben. Aber heute ging es dann schon besser nachdem ich Tasche und Rucksack im Hotel gelassen, den Stadtplan nur noch im Geheimen ausgepackt und mich zielstrebigen Schrittes auf meiner vorgeplanten Route bewegt habe 😉
Ich habe noch nicht viel gesehen, aber vor allem ist mir aufgefallen, dass Thailand (am Beispiel von Bangkok) und China sich sehr stark unterscheiden. Viel stärker als ich es erwartet hätte zumindest.
Am offensichtlichsten ist erstmal, dass hier fast jeder Englisch spricht, was es erst einmal sehr viel einfacher macht zurechtzukommen. Dadurch sind viel viel mehr Ausländer als Touristen hier unterwegs, und die Einheimischen sind entsprechend darauf spezialisiert ihren Nutzen daraus zu ziehen.
Auch der Straßenverkehr ist sehr unterschiedlich. In China ensteht der Lärm vor allem durch das Hupen, der Verkehr fließt sehr langsam, und 90 Prozent aller Zweiräder sind elektrisch.
Hier in Bangkok dominiert der Motorenlärm und es wird deutlich schneller gefahren. Es ist undenkbar hier einfach wie in China in den Verkehr einer größeren Straße zu laufen solange die Ampel nicht auf Grün steht. Elektrofahrzeuge gibt es keine, dafür sind Pickup Trucks sehr beliebt.
Dann gibt sehr viele freilaufende Hunde und Katzen. Nicht überall und ständig, aber schon auffallend.
Bahngleise sind hier wie es aussieht normaler Lebensraum, wo man auch mal eine Couch platzieren kann. In China sind das dagegen eher mit Stacheldraht abgeriegelte Sicherheitszonen.
So. später mehr. Bis denn.
Die Zeit drängt, unter anderem weil die erste Hälfte meines Visums bis maximal 6. September gilt.
Deswegen haben wir Guilin schon wieder verlassen und befinden uns jetzt in der aufstrebenden Stadt Beihai. Leider haben wir uns kurzfristig gegen 4 Stunden Stehplatz im Zug entschieden und sind mit dem Bus gefahren. Dies war dann aber mit sehr viel Warterei verbunden so dass wir im Endeffekt erst nach 14 Stunden am Ziel waren.
Übrigens. “Bei” wie in Beijing oder eben Beihai bedeutet Norden
Hai, wie auch in Shanghai bedeutet Meer.
Beihai bedeutet folglich “Nordmeer”. Aber seht selbst:
Ich nehme das erste mal mit einem Fahrzeug am chinesischen Straßenverkehr teil. Es bleibt nur kurz so übersichtlich wie hier
Beste Grüße, und bitte keine Zurückhaltung bei den Kommentaren, Beibei freut sich immer darüber.
Wir haben mal wieder ein Stück weg zurückgelegt, und sind im Moment in der Stadt Xiamen, wo wir eine Freundin von Beibei getroffen haben. Das Tracking hat im Schnellzug leider nicht funktioniert, deswegen habe ich die Route hierher mal von Hand nachgestellt:
So lange es noch hell war sah es ungefähr so aus wenn man aus dem Fenster geschaut hat:
manchmal auch so:
Angekommen sind wir in der Nacht, am nächsten Tag haben wir mal eine kleine Insel in der Nähe der Stadt erkundet. Die Insel ist nur mit dem Boot zu erreichen. Im Hintergrund sieht man die Innenstadt von Xiamen, das Dorf im Vordergrund stammt aus der Kolonialzeit.
Die Architektur hat deswegen einen stark europäischen Einschlag. In den Gassen sieht es dann ungefähr so aus:![]()
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Das wars auf die schnelle. Bald reisen wir weiter, diesmal mit dem Flugzeug, weil alle Züge schon ausgebucht waren.
Beste Grüße, Johannes