Von Samstag auf Sonntag hat die Temperatur hier einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht. Vorher war immer eine Jacke notwendig, jetzt ist T-Shirt angesagt. Am Sonntag haben wir die Kombination aus gutem Wetter und schlangenfreier Jahreszeit dann gleich genutzt und eine kleine Wanderung zum nahegelegenen taoistischen Tempel unternommen.
Luftlinie dürfte die Entfernung zwar nur etwa einen Kilometer betragen, da unsere Akademie aber auf einer Halbinsel innerhalb des Stausees liegt, mussten wir etwa den fünffachen Weg zurücklegen.
Der Tempel an sich sieht anders aus als erwartet. Für manchen war es auch Enttäuschend. Es liegt ziemlich viel Schutt herum, und von dem was meiner Meinung nach das eigentliche Tempelgebäude werden soll, steht nur der Rohbau. In dem mit vielen bunten Wimpeln versehenen Wäldchen nebenan gibt es diverse Hütten mit Gebetsplätzen, und überall zwischen den Bäumen liegt Müll verstreut. Auch nicht unbedingt das, was man von Mönchen erwartet.
Hier noch ein paar Bilder von der Wanderung:
Dieser Kerl aus dem Elsaß wohnt seit Freitag bei mir mit im Zimmer.
Der Weg war manchmal etwas abenteuerlich.
Das Tempelgelände
Der genaue Sinn der Brücke links im Bild hat sich mir bis jetzt nicht erschlossen
Viele Grüße,
Johannes
Frank
9. April 2009 at 15:16Hi Johannes,
den Kerl aus dem Elsass, mit dem Du Dein Zimmer teilst, solltest Du vielleicht noch einmal hochladen. Ausser, der Typ ist eine schwarze Fläche mit einem Streifen Himmel über dem Kopf ;-).
Grüße
Frank