Busan

Wir sind inzwischen in Busan angekommen
zweitgrößte Stadt hier im Land nach Seoul
Heute waren wir etwas Wandern am Meer.
So ein Küstenweg mit ingesamt sicher ein paar hundert Höhenmetern schreckt die Koreaner nicht wie es aussieht.
Am Ende dann mit Druckluft den Staub von den Schuhen pusten
und zurück in die Innenstadt, nach einer Gelegenheit zum Essen schauen

Die koreanische Schrift

Am Anfang macht man sich ja keine Gedanken, und das sind einfach irgendwelche unverständlichen Schriftzeichen, aber bei genauerer Betrachtung ist das eigentlich eine ziemlich nette Sache.

Im Folgenden mal ein ganz grober Überblick, der eventuell Ungenauigkeiten enthält:

Und zwar sind die Zeichen aus Buchstaben zusammengesetzt, die pro Silbe zu einem ungefähr quadratischen Block zusammengesetzt werden.

Mal ein Beispiel:

Ein recht beliebter koreanischer König hat sich diese Schrift vor ca 500 Jahren ausgedacht. Lange Zeit hat das dann parallel zu den traditionell verwendeten chinesischen Schriftzeichen existiert, und erst in den letzten hundert Jahren wurde diese koreanische Schrift dann nach mehreren Anläufen quasi offiziell.

Damit hat Korea heutzutage verglichen mit China und Japan heute die am einfachsten zu erlernende Schrift.

Traditionelle Inschriften an Bauwerken, historische Schriftstücke etc. sind aber in chinesischen Zeichen geschrieben, und zumindest ältere Leute haben eine Auswahl von chinesischen Zeichen in der Schule gelernt.

Die Koreaner beobachten ein bisschen begeistert, wie Beibei chinesische Zeichen pinselt.

Übersetzung und Navigation

Speisekarte nur auf koreanisch? Kein Problem. Es gibt ja moderne Übersetzungswerkzeuge.

Bei der Navigation siehts bisschen besser aus, aber nicht immer. Grundsätzlich ist es so, dass google maps aus gesetzlichen Gründen nur eingeschränkt funktioniert. Man kann sich z.B keine Routen zum Laufen anzeigen lassen und bekommt auch nichts brauchbares zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Alternativ verwende ich ja gerne eine Open street map basierte Offline Karte, die aber wiederum hier draußen auf dem Land nur die wichtigsten Autostraßen anzeigt, aber keinerlei Fußwege. Das macht so manchen Spaziergang gleich mal eine Ecke spannender. Eigentlich also ganz nett 🙂

Andong

Es gibt ja in anderen Ländern immer wieder mal nette Details zu entdecken.
Wie zum Beispiel diese Leuchtstreifen an der Fußgängerampel
Noch ein paar Eindrücke aus dem Umland

Reise nach Andong

Obwohl wir gefühlt erst an der Oberfläche von Seoul gekratzt haben, sind wir mal in ländlichere Gefilde aufgebrochen.
Die Zugfahrt dauert mit etwa 3 Stunden gar nicht mal so lange, dafür dass wir das Land schon fast von West nach Ost durchqueren.
Verzeihung. Ich wurde ja darauf aufmerksam gemacht, dass ich weniger anonyme Landschaft zeigen soll, sondern mehr Gesichter.
Das Land hat jedenfalls auch schöne Hochöfen
und schöne Sägen
Kleiner Spaziergang am Abend. Beginnt trocken. Endet im Regen auf der längsten Holzbrücke Südkoreas (von Metallpfeilern gestützt)

Der Moment…

… wenn der Kellner, eine Minute nachdem man mittels Zeichensprache ausgeführt hat, dass man gerne den Kassenzettel ausgedruckt hätte sagt: “Ach, ihr sprecht ja deutsch. Ich bin in Frankfurt aufgewachsen.”

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